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Platz da für das nächste Projekt – Verkaufstipps für getunte Fahrzeuge






Platz da für das nächste Projekt – Verkaufstipps für getunte FahrzeugeImmer mehr Autobesitzer tunen ihr Serienfahrzeug, um es individuell zu gestalten. Auf Automessen sind auffällig lackierte Autos mit Bodykits und sportlicher Bereifung absolute Eyecatcher. Ein Serien-PKW kann durch Anbauteile, andere Rad-/Reifenkombinationen oder Fahrwerksänderungen optisch vollkommen umgestylt werden. Tuning betrifft jedoch nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeugs. Leistungssteigernde Umbauten vom Sportluftfilter über Chip-Tuning bis zu tiefen Eingriffen in die Hardware der Maschine sollen die Motorleistung optimieren. Sportfahrwerke lassen den Wagen tiefer und satter auf der Straße liegen und wer seine Bremsen aufrüstet, ankert deutlich schneller als zuvor. Auch im Innenraum treiben Tuning-Fans die Veredelung ihrer Wagen mit Soundanlagen, anderen Polstern und Sportsitzen voran.


Warum ist der Verkauf eines getunten Fahrzeugs besonders schwierig?

Neben Zeit und Herzblut stecken Tuner vor allem beachtliche Summen in die Individualisierung ihrer Wagen. Jede Maßnahme stellt eine Verbesserung und Wertsteigerung der Ausgangsbasis dar. Genau hier liegt aber beim Verkauf des Fahrzeugs die Krux. Ein Autohändler, dem der PKW zum Ankauf angeboten wird, betrachtet die Angelegenheit aus einer anderen Perspektive. Zunächst wird er einwenden, dass für ein getuntes Fahrzeug die Gruppe der potentiellen Käufer erheblich kleiner ist als bei einem Serienfahrzeug. Tuning sei immer der Ausdruck besonderer Vorlieben, die dementsprechend auch nicht von allen Leuten geteilt werden. Außerdem bedeute Tuning auch eine höhere Belastung der Fahrzeugteile und entsprechend mehr Verschleiß. Auf diese Argumentation kann man sich bei einem geplanten Verkauf an einen Händler schon einmal einstellen.

Alternativ zum Verkauf an klassische Händler steht das Inserat auf Online-Plattformen. Eine ordentliche Präsentation mit möglichst lückenloser Dokumentation zu Basisfahrzeug und Umbauten erweitert den Kreis der Interessenten spürbar. Neue Anbieter wie AutoHero.com ermöglichen nicht nur das Veröffentlichen eines Inserats, sondern garantieren auch den Ankauf des getunten Wagens innerhalb weniger Tage. Planbarkeit und Rechtssicherheit sind die großen Pluspunkte.


Faktoren für den Wiederverkaufswert getunter Autos

Ein getuntes Fahrzeug wird von potentiellen Käufern besonders kritisch beurteilt. Wohl dem, der alle Umbauten technisch korrekt durchgeführt hat und für alles die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und die Eintragung in die Kfz-Papiere nachweisen kann. Gerade Rad-/Reifenkombinationen, die nicht vom Hersteller des Basisfahrzeugs freigegeben wurden, sorgen schnell für Ärger. Im Zweifelsfall kann man seine Umbauten z.B. beim TÜV auf Rechtmäßigkeiten prüfen und dann nachtragen lassen.

Beim Verkauf spielt der Grad der Individualisierung die entscheidende Rolle. Wer seinen A4 mit einer dezenten Tieferlegung, schmucken Felgen und einer feinen Soundanlage veredelt, wird schnell Interessenten mit ähnlichem Geschmack finden. Ein Basis-Golf, der optisch vor Kraft kaum gehen kann und in greller Farbe daherkommt, wird dagegen lange auf einen neuen Besitzer mit gleichen Vorlieben warten müssen.


Tuning-Rückbau für bessere Verkaufschancen?

Der getunte Wagen ist nur so viel wert, wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen. Wer ein betont sportliches Fahrzeug anbietet, signalisiert, dass der Wagen auch öfter an seiner Leistungsgrenze bewegt wurde. Der vermutete höhere Verschleiß schlägt sich letztlich in einem niedrigeren Verkaufserlös wieder. Ebenso können Umbauten, die nicht in die Kfz-Papiere eingetragen wurden, zu echten Verkaufskillern werden. Auch extreme Bodykits können einen Verkauf nahezu unmöglich machen. Ein Ausweg ist der (teilweise) Rückbau der Tuningmaßnahmen. Wer die Originalteile behalten hat, ist an dieser Stelle im Vorteil. Räder sind schnell gewechselt, Front- und Heckschürze ebenso und selbst der Wiedereinbau des Serienfahrwerks ist kein Hexenwerk. Nicht vergessen: Alle Änderungen erneut in die Papiere eintragen lassen.

Hier muss jeder selbst abwägen, ob diese Zusatzkosten am Ende durch einen höheren Verkaufserlös wieder eingespielt werden. Beliebig, aber seriös aussehend spricht am Ende eine größere Zahl an Interessenten an. Der alte Spruch „Tuning zahlt sich beim Verkauf nicht aus“ stimmt also nur zum Teil. In jedem Fall sind nach erfolgreichem Verkauf der Kopf, das Herz und die Garage frei für das nächste Projekt.


Kategorie: Tuning News | Hits: 1250 | 29.10.2016 - 22:00

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