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4 Möglichkeiten ein finanziertes Auto zu verkaufen






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4 Möglichkeiten ein finanziertes Auto zu verkaufenDer Kauf eines neuen Fahrzeugs wird oftmals über eine langjährige Finanzierung abgeschlossen. Dabei denken viele Käufer, dass das Fahrzeug in diesem Zeitraum nicht verkauft werden kann. Allerdings ist diese Annahme nicht korrekt, weshalb im folgenden Beitrag vier Möglichkeiten zum Verkauf eines finanzierten Fahrzeugs aufgezeigt werden.


Auslösung des Fahrzeugs aus Erspartem

Wenn Sie eine Fahrzeugfinanzierung bei einer großen Autobank oder aber auch bei einer der vielen herstellerunabhängigen Banken abschließen, dann verlangt diese, dass Sie einen Vertrag zur Sicherungsübereignung abschließen. Unter der Sicherungsübereignung wird verstanden, dass die Bank den Fahrzeugbrief, welcher auch als Zulassungsbescheinigung Teil II bezeichnet wird, verwahrt. Erst nach der vollständigen Ablösung des Vertrags endet die Sicherungsübereignung und das Fahrzeug geht in das Eigentum des Käufers über. Wird ein privater Verkauf ohne bürokratischen Aufwand avisiert, so kann bei genügend Liquidität eine direkte Ablösung des Vertrags erfolgen.


Umschuldung bei Sicherungsverwahrung

Eine weitere Alternative, um in den Besitz der Zulassungsbescheinigung Teil II zu gelangen und somit den Verkauf des Fahrzeugs vorzunehmen, ist eine Umfinanzierung.

Dabei wird ein Kredit ohne Verwendungszweckbindung verwendet, so dass der Kfz-Brief nicht als Pfand dient. Ein solches Darlehen kann bei der Hausbank oder bei Direktbanken aufgenommen werden, allerdings empfiehlt es sich vorab, zb. hier, verschiedene Kredite online zu vergleichen.

Zu beachten ist allerdings bei dieser Variante, dass man nach Verkauf des Fahrzeugs sowohl über die Kreditsumme, als auch den Verkaufspreis des Gebrauchtwagens verfügt. Entsprechend sollte man diese Variante wählen, wenn man ein höherwertiges Auto kaufen möchte.


Umwandlung des Fahrzeugs beim Vertragspartner

Wer bereits ein Fahrzeug bei einem Händler finanziert hat, kann dieses auch vor dem Ende der Vertragslaufzeit beim Händler abgeben. Hierbei ist diese natürlich nicht an das Verbriefte Rückgaberecht gebunden, wird dem Kunden aufgrund eines Neugeschäfts jedoch oftmals entgegenkommen. Dieser kann nun das alte Fahrzeug in Zahlung nehmen und den Kredit bei der finanzierenden Bank auslösen. Allerdings sollte bei diesem Prozess auf das Vertragsverhältnis des Händlers zur Autobank geachtet werden, denn insbesondere bei dritten Händlern benötigen die Autobanken eine Vollmacht durch den Kunden. Erst nach Bereitstellung dieser Vollmacht erhalten die dritten Händler Informationen zum Vertrag. Zudem wird eine Vollmacht für den Versand der Zulassungsbescheinigung Teil II benötigt, da die Banken ansonsten keine Grundlage zum Versand haben. Ist die Umfinanzierung erfolgt, kann der Kunde das alte Fahrzeug verkaufen und ein neues in Empfang nehmen.


Ablösung durch den Käufer

Eine weitere Alternative ist die Tilgung durch einen Dritten. Hierbei tilgt der Fahrzeugkäufer direkt bei der Bank. Soll der Fahrzeugbrief direkt an den Aufkäufer gehen, so wird in den meisten Fällen eine Vollmacht benötigt, die den Versand des Fahrzeugbriefs an den neuen Eigentümer erlaubt. Des Weiteren muss der Kredit vor dem Versand abgelöst werden, da die Autobank keinerlei Vertragsverhältnis zum neuen Eigentümer hat.

Wird stattdessen eine Schuldübernahme gewünscht, so muss direkter Kontakt mit dem Autohaus oder der Bank aufgenommen werden. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die Zinshöhe nicht zwingend übernommen werden kann, da in vielen Fällen die Bonität darüber entscheidet.


Kategorie: Tuning News | Hits: 769 | 05.04.2018 - 20:30

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