EU-Reimporte: Gute Vorbereitung beim Neuwagenkauf spart richtig Geld

Der neue Volkswagen Polo GTI - Bild: Volkswagen AG

Auf den ersten Blick scheint es, als überschlugen sich hiesige Autohersteller und -händler derzeit mit Rabatten für Neuwagenkäufer. Doch ein genauerer Blick offenbart, dass der durchschnittliche Neuwagenpreis in Deutschland bereits seit Jahren konstant steigt: Mit ursprünglich 25.780 Euro mussten Autokäufer im Jahr 2012 fast 6.000 Euro weniger zur Seite legen, als es im Jahr 2018 (31.130 Euro) bereits der Fall war.

Trotz zahlreicher Möglichkeiten der Finanzierung via Ratenzahlung oder mittels vergleichbarer Formate bevorzugen viele Deutsche den direkten Kauf mit möglichst großem Sparpotenzial. Auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis stolpern viele Interessenten dann über sogenannte EU-Importe und EU-Reimporte, die im Vergleich zu hierzulande gekauften Fahrzeugen preislich oft deutlich günstiger gelistet werden.

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Doch warum unterscheiden sich die Listenpreise zwischen deutschen Autos und solchen, die aus dem Ausland reimportiert werden teilweise so massiv? Versteckt sich der Teufel im Detail oder lassen sich hier echte Schnäppchen machen?

Mit diesem Artikel geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen und erklären, warum Sie mit einem EU-Reimport viel Geld sparen können.

EU-Import und EU-Reimport: Die Begriffe schnell erklärt

Grundsätzlich handelt es sich bei den Begriffen um Fahrzeuge, die für das EU-Ausland produziert wurden. Diese Fahrzeuge können jedoch auch von Deutschland aus bezogen und nach dem Kauf hierher überführt werden.

EU-Reimporte bezeichnen dabei Autos, die zwar ursprünglich in Deutschland hergestellt, aber für den Export ins EU-Ausland vorgesehen sind. Der Unterschied zu EU-Importen besteht darin, dass letztere auch im Ausland hergestellt und für den Verkauf auf dem dortigen Markt bestimmt waren. Diese lassen sich ebenfalls nach Deutschland verkaufen und werden dann als Importwagen bezeichnet.

Vorteile von EU-Reimporten: Bis zu 40 Prozent sparen beim Neuwagenkauf

Die Erklärung für die teils gravierenden Preisunterschiede zwischen deutschen Neuwagen und solchen, die als EU-Reimport gekennzeichnet sind, liegt in den unterschiedlichen Steuersätzen und Preisniveaus innerhalb der EU. In vielen europäischen Ländern bestimmt ein geringeres Durchschnittseinkommen die Preise, die Kaufkraft der Bürger in den EU-Ländern unterscheidet sich folglich abhängig von den Löhnen. Damit EU-weit stets genügend Bürger als potenzielle Neuwagenkäufer infrage kommen können, passen die Hersteller die Nettokaufpreise der Autos an die regionalen Preisniveaus an. Das führt dazu, dass ein in Deutschland hergestellter Neuwagen in Ländern wie Polen wesentlich günstiger erstanden werden kann als in Deutschland.

Mit einem EU-Reimport können Autokäufer also richtig Geld sparen – teilweise sind bis zu 40 Prozent Ersparnis drin!

EU-Reimporte: Doppelten Steuervorteil nutzen

Ein weiterer Grund für die niedrigeren KFZ-Preise im Ausland sind die von Land zu Land unterschiedlichen Steuersätze: So werden Neuwagen in vielen EU-Ländern zwar sogar höher besteuert als mit den in Deutschland üblichen 19 Prozent Mehrwertsteuer. Autokäufer in Deutschland zahlen jedoch stets nur die 19 Prozent, die hier üblich sind, und eben nicht die Steuersätze des EU-Auslands. Damit entfällt auch die in vielen EU-Ländern gängige Zulassungssteuer, die je nach EU-Land sogar bei über 100 Prozent liegen kann.

EU-Neuwagen: Worauf geachtet werden muss

Gerade dann, wenn Autokäufer die Abwicklung des Kaufs selbst in die Hand nehmen, müssen sie noch einige Schritte unternehmen, damit das neue Auto in Deutschland zugelassen werden kann. So muss zuallererst darauf geachtet werden, dass bei der Übergabe sämtliche Papiere vollständig und im Original ausgehändigt werden. Auch ein Ausfuhr- oder Überführungskennzeichen ist dann von Nöten und muss im Ausland beantragt werden. Auch liegt der Kaufvertrag im Ausland immer dem dort gültigen Rechtssystem zugrunde, sodass eventuelle Unterschiede zu Garantie etc. beachtet werden müssen. Das gilt vor allem für eventuelle beim Transport entstehende Beschädigungen am Fahrzeug, bei denen die Sachmängelhaftung dann nach ausländischem Recht greift. Besonders wichtig sind auch die sogenannten COC-Papiere (Certificate of Conformity), mit denen die Typengenehmigung der EU bescheinigt wird.

EU-Neuwagen: Vor dem Kauf über die Ausstattung informieren

Neben den zuvor erklärten Unterschieden beim Kauf eines EU-Reimports sollten Autokäufer auch einen genauen Blick auf die Ausstattung ihres Traumwagens werfen. Denn im Gegensatz zu den deutschen Modellen weisen die Varianten aus dem EU-Ausland häufig unterschiedliche Ausstattungsmerkmale auf. So ist eine Klimaanlage bei Wagen aus den südlichen EU-Ländern Standard, wohingegen bei Reimporten aus Skandinavien grundsätzlich damit gerechnet werden kann, dass eine Winterausstattung verbaut ist. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Traumwagen in spe die Euro 6-Abgasnorm einhält.

EU-Neuwagen: Spezielle Händler bieten unkomplizierte Abwicklung und Überführung an

Aufgrund der vielen Dinge, die Privatleute beim Kauf eines EU-Neuwagens zu beachten haben, setzen immer mehr Käufer auf die Hilfe von Experten wie dem in Deutschland ansässigen Händler für EU Neuwagen Europe Mobile. Sie beraten Autokäufer bei der Abwicklung des Kaufs und unterstützen bei rechtlichen Schritten. Mit Hilfe der Suchfunktion auf der Website von Europe Mobile können Autointeressenten aus einem großen Angebot von EU-Neuwagen wählen und sparen so bares Geld.

Bild: Volkswagen AG


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