Große Sportcoupé-Ausstellung im AutoMuseum Volkswagen

Große Sportcoupé-Ausstellung im AutoMuseum Volkswagen

Zur Ausstellungs-Eröffnung erschienen die Leihgeber zahlreich.

Neue Sonderschau „Wüstenwinde aus Osnabrück“ widmet sich der Historie der sportiven Modelle Scirocco und Corrado

Wolfsburg, 1. März 2019 – Vom 28. Februar bis 18. August 2019 weht ein kräftiger Wind durch das AutoMuseum Volkswagen: Über 20 Sportcoupés Scirocco und Corrado präsentieren sich. Neben Serienmodellen sind Prototypen, Unikate, Umbauten und motorsportliche Exponate ausgestellt. Die erste große Sonderschau des Jahres „Wüstenwinde aus Osnabrück“ wartet mit einer Rekordzahl an Exponaten auf zahlreiche Besucher.

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Große Sportcoupé-Ausstellung im AutoMuseum Volkswagen

Ein Blick in die Show: Die Scirocco der ersten Generation

Mit Einführung der sogenannten Neuen Modellgeneration Anfang der 1970er Jahre brachte Volkswagen sofort ein sportives Coupé auf den Markt: den Scirocco. Die Basis bildet der Golf I, der ungewöhnliche Name ist einem Sahara-Wind entlehnt, und das italienisch-schicke Design stammt von Giorgio Giugiaro. Karossier Karmann in Osnabrück war maßgeblich an der Entwicklung beteiligt, hier lief der Scirocco auch vom Band.

Ziel war es, den Wagen unter einer jungen Käuferschaft zu etablieren. Die Strategie ging auf: Vom Serienstart 1974 bis zum Auslaufen der ersten Generation wurden über 500.000 Exemplare verkauft – gleich zu Beginn mit drei Motorvarianten und zwei stylischen Frontansichten, zu denen sich 1976 noch die GTI-Version mit 110 PS hinzugesellte.

Auch der Nachfolger konnte beim Kunden punkten. Das Design des windschnittigeren Scirocco II mit dem typischen Heckspoiler entwarfen die Wolfsburger dieses Mal selbst. Das Motoren-Angebot wurde breiter und reichte bis zum 16V. Begehrt bis heute sind die zahlreichen Sondermodelle wie der White Cat oder der Scala.

Große Sportcoupé-Ausstellung im AutoMuseum Volkswagen

Staunen und Fachsimpeln: Die Leihgeber stellen sich gegenseitig ihre Exponate vor.

Seine Ergänzung fand der Scirocco im Corrado, der Ende der 1988 sein Debüt gab. Der „neue“ Name resultiert aus einer überarbeiteten technischen Konzeption auf der Plattform des Golf II und dem relativ hoch angesetzten Preisniveau. Obwohl mit technischen Raffinessen wie den leistungsstarken G60- und VR-Motoren und dem selbstausfahrendem Heckspoiler ausgestattet, war der ebenfalls in Osnabrück gefertigte Corrado nicht so erfolgreich wie erhofft. 1995 wurde die Produktion eingestellt.

Über 20 Jahre später wagte Volkswagen die Wiederaufnahme seines legendären Scirocco-Sportflitzers in der dritten Generation, zunächst mit der Studie IROC. Das Serienmodell lief ab 2008 nun im portugiesischen Setúbal vom Band.

In der ersten großen Sonderschau des Jahres 2019 „Wüstenwinde aus Osnabrück. VW Scirocco & Corrado.“ zeigt das AutoMuseum Volkswagen die Historie dieser Modellreihen auf – inklusive Einzelstücken wie dem Lifestylekombi Sciwago, dem Corrado Magnum, Cabrio- und Hochleistungsvarianten sowie verschiedenen Motorsport-Sciroccos und -Corrados.

Insgesamt 28 Exponate stehen im AutoMuseum – eine Rekordzahl, die Maßstäbe setzt und die Ausstellung zum Publikumsrenner werden lässt.


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