Mit dem getunten Fahrzeug sicher durch den Winter: Darauf gilt es zu achten

Mit dem getunten Fahrzeug sicher durch den Winter: Darauf gilt es zu achten

Mit Ganzjahresreifen ist man auf der sicheren Seite und muss im Winter nicht die Reifen wechseln. So spart man sich die jährliche, müßige Arbeit, Winterreifen aufzuziehen. Wer auf seine aufwendigen Felgen auch im Winter nicht verzichten möchte, kommt mit Ganzjahresreifen in den Genuss, das ganze Jahr über sicher mit denselben Reifen fahren zu können. Natürlich sollte die Profiltiefe regelmäßig überprüft werden, da es bei starker oder anhaltender Belastung schneller zu Abrieb kommen kann. Eine Mindestprofiltiefe von etwa drei Millimetern sollte im Winter aber von keinem Reifen unterschritten werden. Spätestens, wenn die Profiltiefe 1,6 mm erreicht, ist das Auto gesetzlich nicht mehr fahrtauglich – die Reifen oder Räder sollten in diesem Fall umgehend gewechselt werden.

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Lack und Verchromungen im Winter schützen

Gerade, wenn viel Zeit und Liebe in das eigene Auto gesteckt werden, ist der Ärger besonders groß, wenn es zu Schäden durch Salzwasser oder Steinschlag kommt. In vielen Städten und Gemeinden ist das Salzen bei Schneefall erlaubt, in Berlin jedoch ist es nicht gestattet, gegen Glätte auf den Straßen mit Salz vorzugehen. Eine regelmäßige Autowäsche hilft dabei, Salzreste zügig von empfindlichen Flächen auf der Karosserie zu entfernen. Dabei ist eine Waschanlage zu bevorzugen, welche das Fahrzeug nicht mit harten Bürsten, sondern mit weichen Lappen wäscht. Dies ist für den Lack und die verchromten Anbauten am schonendsten.

Noch besser ist es jedoch, das Auto auch im Winter von Hand zu waschen. Wer seinen Wagen per Hand pflegt, erzielt insbesondere mit der abschließenden Wachsschicht und nach einem aufwendigen Polieren die schönsten Ergebnisse in der Optik des Autos: In der Autowaschanlage wird der Wagen einfach nicht so gepflegt, wie man dies in liebevoller Handarbeit zu Hause selbst hinbekommt.

Wird im Winter Split auf den Straßen gestreut, sollte vorausschauend gefahren und ein erhöhter Abstand zum Vordermann eingehalten werden. Gerade bei Tauwetter kann es sonst leicht passieren, dass die vom Vordermann aufgewirbelten Kieselsteine das eigene Auto treffen. Bei einem Steinschlag in der Windschutzscheibe hilft nur überaus schnelles Handeln: Reißt die Scheibe immer weiter, zum Beispiel durch Unebenheiten in der Fahrbahnoberfläche, kommt es meist zu einem vollständigen Austausch der Frontscheibe des Autos. Wird jedoch schnell genug nach dem Steinschlag eine Fachwerkstatt aufgesucht, kann das weitere Springen des Glases in vielen Fällen noch aufgehalten werden. Ist der Riss in der Windschutzscheibe klein, lässt sich die Stelle versiegeln, ein Austausch der gesamten Scheibe ist dann nicht nötig.

Wenn es rutschig wird auf den Straßen

Hier gibt es einen ausführlichen Ratgeber, rund um Schneeketten: https://schneeketten-ratgeber.de/kaufen/. Wer mit Schneeketten bremst und bei Schnee anfährt, kann mit einer höheren Bodenhaftung rechnen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit Schneeketten liegt jedoch bundesweit bei 50 km/h – schneller darf mit Schneeketten grundsätzlich nicht gefahren werden. Aber: Wer will schon Schneeketten auf seine teuren Räder ziehen?

Besser ist es bei rutschigen Straßenverhältnissen, langsamer zu fahren als üblicherweise. Besonders hoch ist die Rutschgefahr auf winterverschneiten Fahrbahnen in allen Kurven, hier können auch ABS und ESP nicht helfen. Jedoch funktioniert die Stotterbremse, welche wir alle vor vielen Jahren in der Fahrschule kennengelernt haben, hervorragend bei Eis und Glätte auf den Straßen. Im Winter tut jeder Autofahrer ohne Schneeketten also gut daran, auf diese Art des Bremsens zurückzugreifen. So lassen sich Auffahrunfälle und ungewollte Drehungen mitten auf der Straße vermeiden.

Wir erinnern uns: Anstatt einmal kräftig zu bremsen, um den Wagen wie auf trockener Fahrbahn zum Stehen zu bringen, wird die Fußbremse mehrere Male kurz angetippt, bis der Wagen zum Stehen gekommen ist. Auf diese Weise blockieren die Räder auf rutschigen Untergründen nicht und ein zielsicheres Navigieren ist auch in Kurven möglich. Wichtig ist eine geringe Fahrgeschwindigkeit unter ein langsames Herunterdrosseln des Tempos. Wer mit dem getunten Auto im Winter auch im Gelände fahren möchte, sollte als Alternative zu Schneeketten unbedingt auf ein passendes Profil auf den Reifen achten. Jede Serpentine erklimmt der Wagen dann zwar nicht, aber vielen Fahrern ist an einer ansprechenden Optik des Fahrzeugs mehr gelegen, als Bergstraßen mit dem aufgemotzten Schlitten zu erklimmen.

Photo by Adrian Ionita on Unsplash


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