Wie man dem Auto den richtigen Glanz verleiht

Bild: Markus Spiske temporausch.comDie Autopflege gehört zu den Arbeiten, die von vielen Autobesitzern mit Herzblut gemacht wird. Für dieses zeitaufwendige Hobby, fehlen allerdings oft die richtigen Pflegegeräte. Hierzu zählt zum Beispiel die Poliermaschine. Früher galten Rotationsmaschinen als kostspieliger Luxus, sind die Anbieter im harten Konkurrenzkampf mit ihren Preisen soweit heruntergegangen, dass die Investition auch für Normalverdienende erschwinglich geworden ist. Um ein bestmöglichstes Resultat während der Pflege zu erzielen, hat der Hobby -bis zum Profi- Polierer ein großes Sortiment zur Auswahl.

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Die Art der Poliermaschine

Eine Auto Poliermaschine lässt sich in Exzenter- und Rotationsmaschinen unterscheiden. Während die kreisenden Bewegungen der Exzenterpoliermaschine ellipsenförmig ausfallen, sind diese bei den Rotationspoliermaschinen streng kreisförmig. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Als Faustregel gilt, dass für Anfänger die Exzenterpoliermaschine das ideale Einstiegswerkzeug ist. Durch die ellipsenförmigen Bewegungen wird auf dem Lack nicht so eine große Hitze erzeugt und es wird generell weniger Lack abgetragen. Dies beugt Polierfehler in Form von hässlichen Swirls (kreisförmigen Haarlinienkratzern) und Hologrammen vor. Im Gegensatz dazu können mit einem geübten Händchen intensivere Resultate erzielt werden. Das Polieren geschieht schneller und nachhaltiger. Auch können mit der Rotationspoliermaschine besser kleine und oberflächliche Kratzer abgetragen werden.

Exzenter-Poliermaschine mit Zwangsrotation?

Die einsteigerfreundlichen Exzenter-Poliermaschinen unterteilen sich wiederum in Geräte mit und in Geräte ohne Zwangsrotation. Bei Exzenter-Poliermaschinen ohne Zwangsrotation ist der Stützteller nicht fixiert. Dieser bewegt sich stattdessen ellipsenförmig und wird von gleich zwei Kräften angetrieben: dem Drehmoment und den Fliehkräften. Bei Exzenter-Poliermaschinen mit Zwangsrotation werden die Rotationskräfte mit einem Extraschub versehen, um den Stützteller stärker auf eine Richtung hin zu zwingen. Die Technik der kreisenden Bewegungen nähert sich also jener der Rotationspoliermaschine an. Die Abtrageleistung ist folglich höher. Dafür ist dieses Gerät teurer und weniger einsteigerfreundlich. Von daher wäre es eine sinnvolle Option, wenn Anfänger zunächst mit der Exzenterpoliermaschine ohne Zwangsrotierung beginnen würden, dann mit einer Exzenterpoliermaschine mit Zwangsrotierung fortsetzen und bei erworbener Meisterschaft auf eine Rotationspoliermaschine umsteigen.

Kleine Lackkunde

Ähnlich wie die menschliche Haut besitzt auch der Autolack mehrere Schichten. Die innerste Schicht stellt die Phosphatschicht dar. Es folgen die Grundierung, der Füller, der Metalllack sowie der Klarlack. Polieren bedeutet im Endeffekt nichts anderes als Schleifen im Mikrobereich. Experten haben berechnet, dass pro Autopolitur etwa 0,1 bis 0,5 Mikrometer Klarlack wegpoliert werden sollten. Anschließend glänzt das Auto wieder und sieht im Idealfall wie neu aus. Damit diese Effekte erzielt werden können, sollte zwingend beim Polieren darauf geachtet werden, dass ausschließlich die oberste Schicht des Klarlacks abgetragen wird. In der Regel beträgt der Klarlack beim Auto zwischen 15 und 25 Mikrometern. Die Dicke des Klarlacks variiert aber von Auto zu Auto bzw. von Hersteller zu Hersteller. Üblicherweise stehen die Informationen zur Dicke des Klarlacks im Autohandbuch, sodass sich jeder Kunde über die Ressourcen des Klarlacks informieren kann. Er weiß nun, wieviel Klarlack er insgesamt abpolieren kann, bis er in die sensibleren Schichten des Lacks vordringen würde.

Was ist zusätzlich beim Kauf zu beachten?

Käufer stehen vor mehreren Modellen, bei denen der Preis mit der Dicke der Stützteller korreliert. Der Grund, warum dicke Stützteller bei Poliermaschinen wertvoller sind, liegt daran, dass von dickeren Stütztellern getreu der physikalischen Formel Kraft = Masse mal Geschwindigkeit, eine stärkere Einwirkungskraft auf das Auto ausgeht. Aus der Formel ergibt sich auch, dass bei dem Kauf auf die Rotationsgeschwindigkeit geachtet werden sollte. Überdies handelt es sich bei der Autowäsche um einen hochkomplexen Vorgang, sodass gleich weitere Materialien mitgekauft werden sollten. Hierbei wird die Arbeit mit Polierschwämmen ergänzt. Je härter die Polierschwämme sind, desto höher ist ihre Leistung, desto größer ist aber auch die Gefahr, zu viel an Lack beim Auto abzutragen. Profis können neben harten Polierschwämmen auch auf die Kraft von Lackreinigern setzen. Einen besseren Schutz nach dem Polieren verspricht Autowachs, der das Auto auch länger in einem glänzenden Zustand hält.

Nicht zu vergessen ist, dass die Politur erheblich zum Werterhalt deines Autos beiträgt. Für ein sichtbar frisch poliertes Auto, kann man leicht mal einen kleinen dreistelligen Bereich mehr beim Auto verkaufen rausholen. Weitere Informationen zum Polieren Deines Volkswagens findest Du ebenfalls bei uns.


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